Ein Beitrag unseres Experten zum Thema Allgemein | 07. Juni 2012

Der Bachlauf im eigenen Garten

Ob Gartenbrunnen oder Fluss oder Bach, die beruhigende Wirkung von fließendem Wasser ist unlängst bekannt. Wer träumt da nicht vom eigenen kleinen Bach im Garten? Da es aber naturgemäß nur wenige Grundstücke gibt, bei denen dieser Traum in Erfüllung geht, heißt es: selbst Hand anlegen.

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Leise klappert die Mühle am rauschenden Bach – Wasserlauf selbst gebaut


Das hört sich komplizierter an, als es ist. Wasser, ein Stromanschluss, eine passende Ecke im Garten und etwas Geschick sind erforderlich. Und wie funktioniert so ein Bach? Es gibt ein Auffanggefäß fürs Wasser, eine Tauchpumpe, die das Wasser daraus in den Bach befördert und natürlich den kleinen Fluss. Etwas Sand und ein paar Steine zum Dekorieren machen die Sache perfekt. So wird’s gemacht:


1.    Den richtigen Platz für den Wasserlauf festlegen

Zunächst musst du ein Fleckchen in deinem Garten finden, wo der Bachlauf angelegt werden soll. Damit es auch ein wenig plätschert, sollte der Bachlauf zwei bis drei Meter lang sein. Verläuft er in einem Bogen, ist dann eine Fläche von mindestens vier mal vier Metern erforderlich. Ein längerer Bach ist selbstverständlich auch möglich, allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Hügel dann entsprechend höher gebaut werden muss.

Nun geht es an die Planung des Wasserlaufs: Am einfachsten lässt sich dieser mit Kunststoffteilen realisieren. Diese sind aus wetterfestem Kunststoff und mit Sand überzogen. Die Elemente sehen dadurch sehr natürlich aus. Sie gibt es in verschiedenen Längen und Formen. Die einzelnen Teile werden später vom Hügel aus schuppenartig verlegt, so dass immer wieder kleine Wasserfälle entstehen. Aus der Zahl der Elemente und deren Höhe ergibt sich dann auch die erforderliche Höhe des Hügels. Was jetzt noch fehlt, sind das Auffanggefäß aus Kunststoff und die Tauchpumpe. Wichtig: Wähle das Auffanggefäß nicht zu klein, sonst musst du gerade im Sommer recht häufig Wasser nachfüllen.


2.    Dann wird gebuddelt

Als erstes wird das Auffanggefäß im Boden eingelassen. Dort wo der Wasserlauf enden soll, heißt es nun den Spaten zu schwingen.Gartenhelden-Shop_DE:/blog/ThemenBlog/BlogPosts/0061_Wasserlauf/Bachlauf mit Blumen.jpg Grabe das Loch etwas tiefer und fülle anschließend den Grund mit etwas Sand auf. So wird verhindert, dass spitze Steine den Behälter beschädigen. Der Aushub wird für den Hügel verwendet, auf den der Wasserlauf später gelegt wird. Ist der Behälter eingesetzt, werden die Zwischenräume mit Sand verfüllt. Nun kommt die Tauchpumpe in das Gefäß, daran angeschlossen ein entsprechend langer Schlauch, der bis zum höchsten Element des Baches reichen muss. Nun muss der Hügel für die Verlegung der Kunststoffelemente vorbereitet werden. Achte darauf, dass alle Elemente ausreichend Gefälle haben. Mit etwas Sand lassen sich die Einzelteile prima einpassen und positionieren. Schließe nun den von der Pumpe kommenden Schlauch an den Anschluss des oberen Bach-Elementes an. Bringe alle Elemente in Position. Bevor nun dekoriert und der kleine Hügel eventuell noch bepflanzt wird, kommt der Probelauf. Fülle den Auffangbehälter mit Wasser, schalte die Wasserpumpe ein und schon sollte das Wasser plätschern. Damit das Wasser nicht in einer kleinen Fontäne aus dem Anschluss des oberen Elements sprudelt, legt man einige Steine auf die Quelle. Achtung: Vergiss nicht, rechtzeitig Wasser nachzufüllen, damit die Pumpe nicht trockenläuft. Alternativ kannst du eine Pumpe mit eingebautem Sicherheitsschalter verwenden.


3.    Dekoration und Pflanzen machen den Bach zum Hingucker

Ist der Probelauf erfolgreich absolviert, können die Bachelemente endgültig fixiert werden. Nun geht's an die Deko. Denn wenn die perfekt gemacht ist, erkennt garantiert niemand, dass es Kunststoffelemente sind. So können kleinere und größere Steine in und an den Wasserlauf gelegt werden oder auch ein Holzstöckchen quer über den Bach gelegt werden. Lass deiner Fantasie freien Lauf. Wer mag, kann nun noch den Hügel mit ein paar Pflanzen begrünen. Der Lohn für die Mühe: Das leise Plätschern des Baches und Vögel, die das Bad im sprudelnden Wasser genießen.

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